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Neueste Einträge im Blog
0 Showdown
30. April 2007, 12:40, edss

Leuchtende Tage

Nicht weinen, dass sie  vorüber

Lächeln, dass sie gewesen

(Konfuzius)

 

2 - 1 Showdown
30. April 2007, 09:52, edss

 

Soviel sei gewiss, dass Krankheit eine Überbetonung des Körperlichen bedeute, den Menschen gleichsam ganz und gar auf seinen Körper zurückweise und zurückwerfe und so der Würde des Menschen bis zur   Vernichtung abträglich sei, indem sie ihn nämlich zum  bloßen Körper herabwürdige.

 

Krankheit sei also unmenschlich.

 

Krankheit sei höchst menschlich, setzte Naphta sofort dagegen; denn Mensch sein heiße krank sein.

 

Er,  Settembrini, achte die Kranken wenig, die auf Bewunderung Anspruch erhöben. Er sei selber krank, und nicht leicht; aber ohne Affektation sei er eher geneigt, sich dessen zu schämen (Thomas Mann: Der Zauberberg)

3 Showdown
29. April 2007, 11:41, edss

Doug Scott: Himalayan Climber

Doch wenn man bei einer Tour an die Grenzen des Erträglichen geht, und nur mit dem Überleben beschäftigt ist, lichtet sich der Wust an Trivialitäten im Hirn und schafft Raum für den inneren Frieden.

 

 

4 Showdown
28. April 2007, 10:40, edss

Brigitte: Schöner Stress stärkt 21/2005

 

Keine Angst vor Stress! Wenn wir unsere Belastbarkeit realistisch einschätzen und unsere Grenzen achten, können viele Herausforderungen sogar Spaß machen. Um stressige Phasen gesund durchzustehen, müssen wir allerdings die Klassiker eines gesunden Lebensstils

Beachten: nicht rauchen, nicht trinken, viel bewegen, ausgewogen ernähren. Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training helfen nachweislich immer wieder neue Kraft zu schöpfen.

 

 

5 Showdown
27. April 2007, 19:43, edss

 

Mitleid

Die Tatsache, dass ich einen Menschen für sein Unglück selbst verantwortlich mache, führt dazu, dass das Mitleid und das Mitgefühl unter den Menschen weniger wird.

Mitgefühl und Einfühlung sind das einzige, was die Menschen sich geben können um der existenziellen Abhängigkeit entgegenzuwirken. (Herrad Schenk, SWR 2)

 

 

Kein Mitleid

Das Mitleid ist in der Tat ein fragwürdiges Gefühl, weil es ja das Leid benötigt, um in Kraft zu treten. Was täten die Mitleidigen ohne das Leid, an dem sie so gerne und so demonstrativ teilhaben? (Franz Schuh, Die Zeit)

 

 

Naturschutz

Wie wäre es, wenn alle chronisch Kranken unter Naturschutz stünden? Man würde sie in Ruhe lassen und möglicherweise für Bedingungen sorgen, unter denen ein ungestörtes Leben möglich wäre. Kein Abfall, kein Feuer, kein Lärm. Besucher müssten Abstand (Anstand) wahren. Hominiden nennen so was Menschenrechte. (edss, Amselblog)

 

 

6 Showdown
26. April 2007, 11:03, edss

EDSS

Die Welt als Kommode.

Ab in die Schublade!

 

 

 

Erdbeben haben die Richterskala: Es gibt zehn Stärken.

MS-Kranke haben den EDSS (Expanded Disabiliy Status Scale) Das Stadium der fortschreitenden Behinderung ausgedrückt in einer Hierarchie. Es gibt zehn Stärken, und Halbtöne dazwischen. Bei eins ist man gesund, bei zehn tot. Das heißt: Es geht bergab. Wie in der Schule.

Die Welt als Jammertal: Stock, Krücke, Rollator, Rollstuhl, Bett.

Die Welt als Mahlzeit: einkaufen oder nicht, kochen oder nicht, essen oder gefüttert werden.

Jede kriegt die Schublade, die sie verdient.

 

EDSS=Edmonton Down Syndrom Society

http://www.edss.ca/

 

EDSS=Equine Digit Support System

http://www.hopeforsoundness.com/edss/store/lameprod.html

 

EDSS=Equality Diversity Support Service

http://www.edss.co.uk/

 

7 Showdown
25. April 2007, 22:28, edss

Fragen

 

Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer

Steht ein Jüngling-Mann

Die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel,

Und mit düstern Lippen fragt er die Wogen:

 

„O löst mir das Rätsel des Lebens,

Das qualvoll uralte Rätsel,

Worüber schon manche Häupter gegrübelt,

Häupter in Hyroglyphenmützen,

Häupter in Turban und schwarzem Barett,

Perückenhäupter und tausend andere

Arme schwitzende Menschenhäupter –

Sagt mir, was bedeutet der Mensch?

Woher ist er kommen? Wo geht er hin?

Wer wohnt dort oben auf goldenen Sternen?“

 

Es murmeln die Wogen ihr ewges Gemurmel,

Es wehet der Wind, es fliehen die Wolkrn,

Es blinken die Sterne gleichgültig und kalt,

Und ein Narr wartet auf Antwort.

 

(Heinrich Heine)

 

8 Showdown
25. April 2007, 15:06, edss

 

Außergewöhnliche Patienten weigern sich, ein Opfer zu sein. Sie arbeiten an sich selbst und werden geradezu Spezialisten was ihre eigene Pflege betrifft. Sie wollen die Behandlung, die ihnen der Arzt verschreibt, verstehen und daran beteiligt sein.

Außergewöhnliche Patienten wollen über jedes Detail ihrer Röntgenbilder Bescheid wissen. Sie wollen erfahren, was die verschiedenen Zahlen auf dem Auswertungsbogen der Labortests zu bedeuten haben.

Hoffnung spielt sich im Kopf des Patienten ab.

Selbst wenn das, was man sich am meisten erhofft – nämlich die völlige Heilung – nicht eintrifft, kann es die Hoffnung an sich schon einem Kranken ermöglichen, noch viele Dinge im Leben zu vollbringen.(Dr. med Bernie Siegel: Prognose Hoffnung – Liebe, Medizin und Wunder)

9 Showdown
24. April 2007, 11:56, edss

„Wie knüpft man an an ein früheres Leben?

Wie macht man weiter, wenn man tief im Herzen zu verstehen beginnt, dass man nicht mehr zurück kann?

Manche Dinge kann auch die Zeit nicht heilen,  manchen Schmerz, der zu tief sitzt und einen fest umklammert.“ (Frodo Beutlin, Herr der Ringe Teil 3, Film)

 

 

 

10 Showdown
23. April 2007, 18:21, edss

Dieser Blog nähert sich rasant torkelnd seinem Ende. Vorher kommen noch ein paar Gemeinheiten aus der Umwelt und ein wenig Müll, der nicht mit umzieht.

 

Ich hoffe, dass Sie Ihren Frieden finden!

(Nach Ihnen!)

 

Ich habe auch eine Hüftoperation gehabt.

Gehen Sie viel an die Sonne!