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lupocane
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Mal nicht meckern
15. March 2010, 21:23, lupocane
Vor einiger Zeit stand in unserer vollgeparkten Straße wieder ein Auto auf unserem Behindertenparkplatz, ein weißer Mercedes, E-Klasse. Die haben das Parkrecht gleich mitgekauft, denken die wohl. Dachte ich und parkte in zweiter Reihe den weißen Wagen zu. 20 Minuten später klingelte es. Unsere Nachbarin hatte uns "verraten". Zwei ältere Damen standen vor der Tür und waren ganz untröstlich: Wie unangenehm es ihr sei, sagte die Fahrerin, sie habe das Schild für den Behindertenparkplatz übersehen. Dabei kenne sie die Situation; ihr Vater sei behindert gewesen, daher wisse sie, wie ärgerlich der verstellte Parkplatz sei. - Am Ende gab sie mir sogar ein kleines, wie sich später herausstellte nicht billiges Porzellanglöckchen für meine Frau mit: "Grüßen Sie sie bitte und übermitteln Sie ihr noch einmal meine Entschuldigung."

Ich war wieder versöhnt mit der Welt.

Zeit für was Sinnvolles
9. February 2010, 22:01, lupocane
Habt's gut in 2010 !
29. December 2009, 23:20, lupocane

 

 

 

 

 

Ganz gleich, in welche Richtung Ihr fahrt, ich wünsche Euch, dass Ihr im kommenden Jahr dort ankommt, wo es Euch gut geht!

Lobbyarbeit
21. October 2009, 19:34, lupocane
Ein interessanter Artikel über gemeinnützigen Lobbyarbeit.

(Ihr meint, ein Widerspruch in sich? - Wohl wahr!)

http://publik.verdi.de/2008/ausgabe_04/leben/gesundheit/seite_18/A2

Viel Spaß!
Nomen est omen?
18. October 2009, 11:46, lupocane
Guarda il mare quant'è bello
27. April 2009, 22:12, lupocane

Du hast uns daran erinnert, Klaus, wie schön das Meer ist... und auch seine Türme.


Die Gesetze des Kapitalismus durchdringen alle Lebensbereiche
22. April 2009, 21:54, lupocane
Zu edss' Hinweis zu Schlingensief fiel mir der Artikel aus dem ZEIT-Magazin von letzter Woche ein:

http://www.zeit.de/2009/17/Billigbestatter

Es ist nicht wichtig, dass der Abschied von einem Leben pompös gestaltet wird; dass aber gar nicht mehr verabschiedet wird, das Ritual - welches auch immer - gemieden wird als erblicke der Teufel Weihwasser, welche Furcht vor dem Imperfekten, vor dem Vergehen, vor dem Schmerz! - Hat eine solche Kultur Zukunft?
Treppauf - treppab
12. April 2009, 00:16, lupocane

 

 

 

 

 

 

 

Ob der Weg auf der Lebenstreppe gerade auf- oder abwärts läuft, wer weiß das schon. Der Dichter schrieb dazu einst:

Lichtung (von Ernst Jandl)

manche menschen meinen

lechts und rings

könne man nicht

velwechsern.

werch ein illtum!

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Freunde und Helfer und blinde Fahrer
7. March 2009, 13:22, lupocane
Gestern Abend um kurz nach elf klingelte bei uns die Polizei. Unser Auto parkte vor der Tür in zweiter Reihe und blinkte warn, direkt neben dem silbernen VW, der unseren Behindertenparkplatz blockierte. Meine Frau - sie hat Anspruch auf den Platz - hatte daraufhin die 110 gewählt, und nun stand ich vor dem uniformierten Zwei-Meter-Mann. "Selbst wenn man das Schild übersieht müsste man doch die weiße Markierung auf dem Boden erkennen.", meinte er zu mir. Sein Kollege holte gerade die Fahrzeughalterin (hoffentlich aus dem Bett!!!, wünschte ich mir in meinem Rachebedürfnis), die zum Glück in der Nähe wohnte. Sonst hätte das Fahrzeug abgeschleppt werden müssen. Erfahrungsgemäß dauert es um diese Zeit mehr als eine Stunde, ehe der Abschleppwagen kommt. Wir hätten dann schon gegen ein Uhr schlafen gehen können...

Ich schreibe "erfahrungsgemäß", weil wir im letzen halben Jahr sicher 10-15 Mal nach einem Konzert- oder Familienbesuch die selbe Situation vorgefunden haben. Wir wohnen in einer Gegend notorischen Parkplatzmangels; da ist Mancher angesichts eines feien Fleckchens am Straßenrand bisweilen so blind vor Glück, dass er sämtliche Verkehrszeichen partiell ausblendet. (Ist mir vor Jahren hier hinter einem Halteverbotsschild auch schon passiert.) Wir stehen dann da und wägen Kosten und Nutzen einer Benachrichtigung der Polizei ab. Wenn irgendwo in der Nähe gerade ein freier Platz zu sehen ist, lasse ich meine Frau vor unserer Tür raus und stelle mich dann dorthin. Wenn nicht, beißen wir in den sauren Apfel, dass die Schlafenszeit nach hinten verlegt werden muss und der schöne Abend einen Dämpfer erhält.

Was machte eigentlich ein behinderter Rollstuhlfahrer, der selbst fährt und ohne seinen Parkplatz vor der Tür gar nicht aussteigen und zu seiner Haustür gelangen kann?

Die fremde Fahrzeugbesitzerin hat sich nicht einmal entschuldigt.
Das Funktelefon als Leidensgenosse(?)
29. November 2008, 21:52, lupocane

Heute waren wir bei den Großeltern Gans essen.

Tochter (7 Jahre): "Die Gans hat mir sooo gut geschmeckt!!!"

Mutter: "Das könntest Du Oma ja mal mailen."

Tochter: " Ja. - Oma liest auch jeden Tag ihre Mails." -

(Nach kurzem Nachdenken): Aber den anderen Großeltern könnte ich keine Mail schreiben.

Vater: "Aber eine SMS."

Tochter: "Ja, aber nicht so eine, wie Mama und Du sie habt, sondern eine auf dem Handy."

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